Donnerstag, 1. September 2011

Post aus Kannelmäki!

Da ist sie rum - die zweite Woche! Hier ein kurzes Update, was sich so alles in den vergangenen Tagen ereignet hat! Am Montag begann nun auch wieder der Ernst des Lebens und ich startete mit meiner ersten Vorlesung an der Metropolia ins wahre Exchange-Leben- von Global Economy, über SME Management, International Marketing bis hin zu Spanish und European Law und noch vielen anderen interessanten Sachen. Was ich bereits jetzt sagen kann,ist, dass die Messlatte hier verdammt hoch liegt. Die Dozenten stammen größtenteils aus den USA, UK oder Irland oder sind Finnen, die aber ein erstaunlich gutes Englisch aufweisen. Die Kurse sind ähnlich wie in Deutschland in Vorlesungen und viel viel Projekt-und Teamarbeit geteilt, sodass wir auch in den "Genuss" kommen, mit finnischen Studenten zusammenarbeiten zu können. Generell ist die Lehr-und Lernatmosphäre total entspannt, man duzt sich hier jederzeit, Pausen werden auch frei verhandelt und es macht irgendwie Spaß Teil dieser Hochschule zu sein. Also, die HTW kann sich hier echt eine Scheibe abschneiden...

Die letzte Woche war neben der Uni eigentlich größtenteils durch das Erledigen erster wichtiger Dinge gekennzeichnet, wie Learning Agreements vollenden, bank account eröffnen, und so weiter und so fort! Letzten Samstag waren wir im Nationalpark Lukki Luk, welcher etwa 20 Minuten von Kannelmäki (da wohne ich) entfernt ist! Unberührte Natur Finnlands, nur Wald, klares Wasser, strahlender Sonnenschein und etwa 10 Erasmus-Studenten :) Es war wirklich ein traumhafter Ausflug, den ich gleich mit dem ersten Sonnenbrand (dem ersten?-sicherlich auch der letzte!) bezahlte!

Leider ging es wettertechnisch dann etwas in die Hose-Regen,Regen,Regen war das Motto der vergangenen Woche! Aber hey, wir sind ja nicht aus Zucker! Nicht aus Zucker, aber dafür einfach mal absolut trottlig musste ich erneut feststellen, nachdem ich mich nach lautstarkem Warnen des Reiningungs-Onkels im Treppenhaus doch dann tatsächlich mit voller Wucht und Eleganz auf den Arsch gesetzt habe. Naja, hatten die Putzis wenigstens was zu lachen!

Ansonsten, bisheriges Fazit zu den Finnen: Sie trinken sich ihren Kummer und das schlechte Wetter wirklich weg. Habe in den letzten Jahren nicht soviele Sturzbetrunkene, sich übergebende Menschen gesehen wir in den letzten Tagen hier in Helsinki! Dabei versucht die Regierung schon dieses Problem zu beheben, indem der Alkoholverkauf nach 21 Uhr verboten ist und auch sonst Alkohol sehr teuer und nur in gewissen Shops erwerblich ist. Aber, es gibt auch andere Seiten: sehr gutes Englisch, freundlich und hilfsbereit und das ist doch, was zählt!

Die Abende verbringen wir meistens gemeinsam, entweder in einem unserer schicken Apartments oder auch in ner Bar in Helsinki City!

Amarillo Bar

Night of Arts, Helsinki

Das soll es von mir erst einmal gewesen sein!
Liebe Grüße aus dem momentan verregneten Kannelmäki,
euer Justin Bieber
(so wurde ich von zwei angetrunkenen  Spanierinnen betitelt - ich nehm es mal als Kompliment auf, sonst wird es zu hart!)

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